Kochen als Straftat: Wenn die Polizei Salz mit Kokain verwechselt

Paella-Pfanne (Paellera), Foto: Marcela

Jurastudenten lernen spätestens im 3. Semester Einiges über die strafrechtliche Irrtumslehre. “Error in persona”, “error in objecto”, “Tatbestandsirrtum”, “umgekehrter Tatbestandsirrtum”, “Verbotsirrtum”, “Subsumtionsirrtum” …. mir schwirren da noch einige Begrifflichkeiten durch den Kopf. Zumeist geht es da um Irrtümer, denen die Beteiligten an einer Straftat unterliegen. Nun wissen wir, dass Irren allgemein menschlisch ist, nicht nur im Zusammenhang mit Straftaten. Und manchmal führen Irrtümer auch dazu, Straftaten anzunehmen, wo gar keine sind. So geschehen vor kurzem in Palma de Mallorca, wo die Polizei nach einem Bericht der Mallorcazeitung einen Barbesitzer festgenommen und 10 Stunden festgehalten hat, weil sie beobachtet hatte, wie er Salz aus einem Päckchen in einer Pfanne verstreute, um eine Paella zuzubereiten ...

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