Asylbewerbern darf Opferrente nicht genommen werden

Sind Asylbewerber Opfer einer Gewalttat geworden, darf ihnen eine Opferentschädigung in Form einer Rente nicht weggenommen werden. Eine Opferrente ist nicht als Einkommen auf Asylgrundleistungen mindernd anzurechnen, urteilte das Bundessozialgericht (BSG) am Donnerstag, 24.05.2012, in Kassel (AZ: B 9 V 2/11 R). Die Rentenzahlung diene nämlich nicht der Sicherung des Lebensunterhalts, sondern der Rehabilitation, so der 9. Senat des BSG.

Damit kann eine russische Asylbewerberin zusätzlich zu ihren Asylleistungen auch eine Opferrente in Höhe von monatlich 161,00 € für sich beanspruchen. Die Frau wurde im Dezember 2001 von ihrem Ex-Mann so stark misshandelt, dass sie schwerbehindert wurde. Sie leidet seitdem an einer Posttraumatischen Belastungsstörung und Angstzuständen ...

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