Mit der Zweiten sehen Sie besser – mediales Job-Sharing-Modell beim ZDF

Während meiner Station als Referendarin bei der Staatsanwaltschaft war ich einer Staatsanwältin zugeteilt, die sich ihr Referat mit einer Kollegin teilte, vormittags/nachmittags. Da war ich selbst im 7./8. Monat schwanger und erschreckte meine Ausbilderin damit jeden Tag auf’s Neue damit, dass ich mühelos, heiterster Laune und mit dem allergrössten Vergnügen Sitzungsvertretungen in Strafsachen von 8 Uhr morgens oft genug bis 19 Uhr abends übernahm. Und bis anderntags auch noch die getippten Arbeiten mitbrachte. Ich könnte heute noch über ihre Formulierung in meinem Stationszeugnis schmunzeln. Auch bei Ärztinnen scheint sich das Job-Sharing-Modell absolut anzubieten – wenn ich mich bei denen, die dafür passende Partnerinnen fanden nd finden, so umhöre. In einer meiner beiden eigenen Kanzleien teilten sich eine freiberufliche, eine angestellte und eine im Homeoffice arbeitende ReNoPattie die Arbeit ...

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