Innergemeinschaftliche Lieferung: Auf vollständigen Buch- und Belegnachweis achten!

Deutschlands Wirtschaft boomt durch Exporte. Doch auch bei Lieferungen über die Grenze ist ein Auge auf die Umsatzsteuer zu werfen. Grundsätzlich fällt keine Umsatzsteuer in Deutschland bei Lieferungen in die EU-Mitgliedstaaten an, sofern der Erwerb der Ware in dem Mitgliedstaat des Abnehmers der Umsatzsteuer unterliegt. Doch müssen zur Steuerfreiheit einer innergemeinschaftlichen Lieferung spezielle Nachweise erbracht werden. Darauf weist Steuerberater Alexander Michelutti von Ebner Stolz Mönning Bachem in Stuttgart, hin. Kommt der Unternehmer diesen Nachweispflichten nicht oder nur unvollständig nach, erweisen sich die Nachweisangaben bei einer Überprüfung als unrichtig oder bestehen zumindest berechtigte Zweifel an der inhaltlichen Richtigkeit der Angaben, wird die Lieferung der Umsatzbesteuerung unterworfen. Ausnahme: Es steht objektiv zweifelsfrei fest, dass die Voraussetzungen der Steuerfreiheit erfüllt sind. Seit 2012 ist für den Nachweis der Steuerfreiheit der innergemeinschaftlichen Lieferung, neben dem Doppel der Rechnung, im Regelfall eine sogenannte Gelangensbestätigung erforderlich, deren konkrete Voraussetzungen derzeit noch verwaltungsintern diskutiert werden. Die Finanzverwaltung beanstandet es deshalb bislang nicht, wenn für die Nachweisführung anstatt der Gelangensbestätigung die bislang üblichen Belege verwendet werden, wie z. B. Lieferschein oder Spediteursbescheinigung, erläutert Michelutti ...

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