BDEW zu Haftungsfragen bei der Netzanbindung von Offshore-Windparks

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat einen Branchenkompromiss zum Umgang mit den Kosten durch Störungen und Verzögerungen der Netzanbindung von Offshore-Windparks vorgelegt. Die für diese Fälle bisher geltenden Regelungen seien sowohl für Übertragungsnetzbetreiber, als auch für Betreiber von Offshore-Windparks unbefriedigend und führten für beide Seiten zu wirtschaftlich nicht tragbaren Risiken. Angesichts drohender Schadensszenarien in dreistelliger Millionenhöhe seien potentielle Investoren derzeit nicht bereit, Eigenkapital für den Bau weiterer Offshore-Windparks zur Verfügung zu stellen. Ziel des neuen BDEW-Vorschlags ist ein Interessenausgleich, der einerseits ein zentrales Investitionshemmnis bei dem Ausbau der Stromerzeugung von Offshore-Windparks beseitigt und andererseits die Belastungen der Letztverbraucher auf ein Minimum reduziert. Der BDEW unterstützt den Vorschlag der durch das Bundeswirtschaftsministerium initiierten Arbeitsgruppe "Beschleunigung Netzanbindung Offshore", die im Schadensfall auftretenden und nicht versicherbaren Kosten auf den Letztverbrauch umzulegen. Nach der Branchenlösung des BDEW soll die Wahrscheinlichkeit von Schäden durch präventive Maßnahmen gesenkt werden. Dies könne zum Beispiel durch die Vorhaltung von Ersatzteilen für Netzanbindungen oder eine Vermaschung des Offshore-Netzes erfolgen ...Zum vollständigen Artikel


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