Bannerwerbung erkennt doch jedes Kind

Der teilweise sogar von der Rechtsprechung verbreitete Irrglaube, Unternehmen könnten im Netz ungestraft gekaufte Inhalte - etwa Nutzerkommentare in Blogs oder auf Bewertungsportalen – verbreiten, ohne dies kenntlich zu machen, war an dieser Stelle immer wieder (etwa hier) Thema. Die Realitäten beim Online-Marketing führen aber nicht daran vorbei, dass Schleichwerbung nach § 4 Nr. 3 UWG und einer Reihe weiterer Vorschriften streng verboten ist.

Die Grundregel dabei ist kinderleicht zu merken: Werbung und Redaktionelles müssen getrennt werden. Und: Diese Trennung muss auch für den Empfänger erkennbar sein. Das Kammergericht Berlin (Beschluss vom 24.01.2012 – 5 W 10/12) hatte kürzlich darüber zu entscheiden, ob eine offenbar auch an Kinder gerichtete Internetseite, die Bannerwerbung ohne die Aufschrift „Anzeige“ enthielt, diesen Vorrgaben genügt ...

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