Wirkt eine Grundbucheintragungsbewilligung auch über den Tod hinaus und auch gegen die Erben?

Die Zahl gescheiterter Beziehungen bleibt auf hohem Niveau konstant und geht einher mit dem Bedürfnis vieler Menschen, das weiteren Leben des Partners abzusichern ohne vor dem Tod eigene Positionen aufzugeben. Diesem Wunsch nach Sicherung kann durch das Einräumung eines lebenslangen unentgeltlichen Nießbrauchs an einer Immobilie nachgekommen werden. Gewünscht ist jedoch oft, einen solchen Nießbrauch des Partners erst nach dem eigenen Tod in das Grundbuch eintragen zu lassen. Nunmehr stellt das OLG Stuttgart klar, dass durch den Tode dessen, der eine Eintragungsbewilligung für das Grundbuch abgegeben hat, diese Bewilligung nicht ihre Wirksamkeit verliert und auch dem Erben des Bewilligenden gegenüber wirksam ist ...

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