Rezension Zivilrecht: Haftung bei Kapitalanlagen

Zoller, Die Haftung bei Kapitalanlagen, 1. Auflage 2012, C.H. Beck Von David Eckner, Düsseldorf/Vaduz Es war nur eine Frage der Zeit, dass eine Monographie erscheint, die den Rechtsprechungsmarathon zur Kapitalanlagenhaftung aufsummiert und präsentiert. Dabei ist durchaus nicht der Vorwurf zu erheben, dass sich bislang niemand getraut hätte. So finden sich doch Publikationen, die zumindest verstreut zur Haftung im Kapitalanlagerecht Stellung beziehen und für Systematik sorgen; den Wald hat bislang jedoch niemand gerodet. Hintergrund ist freilich die Fülle der Rechtsprechung im Kapitalanlagerecht, die sich durch alle Instanzen zieht. Neben dem bedeutenden Case Law des Bundesgerichtshofs existiert mannigfaltige Rechtsprechung der Obergerichte im gesamten Bundesgebiet, die die Streitpunkte zwischen geschädigten Anlegern und Intermediären zu klären versuchen – zivilrechtlicher Natur und aufsichtsrechtlicher Natur, gerne auch im streitigen Verhältnis der Regelungen des Bankvertragsrechts und jenen des WpHG. Merklich schwer fällt selbst den Spruchkörpern vereinzelt die Vernetzung der zahlreichen Urteile, glaubt jedenfalls der Rezensent. Eine systematische, ausschließlich auf die Kapitalanlagehaftung fokussierte Darstellung hat der deutsche Fachbuchmarkt bislang nicht hervorgebracht; bis jetzt! Dr. Michael Zoller, Rechtsanwalt in der Münchener Kanzlei Wirsing Haas Meinhold, hat sich an dieses Wagnis begeben und ausweislich des Vorwortes „mehr als tausend Entscheidungen deutscher Gerichte aus dem Bereich der Haftung im Kapitalanlagerecht der letzten 20 Jahre verarbeitet“ ...Zum vollständigen Artikel

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