Irrtum beim eBay-Kauf -- und dann?

Seit der Ausbreitung von Online-Plattformen wie eBay schließen deutlich mehr Privatleute miteinander Kaufverträge, ohne dass sie einander je gesehen haben. Diese Vielzahl von Online-Verträgen zwischen Unbekannten führt immer wieder zu rechtlichen Auseinandersetzungen, die aber im Ergebnis oft ganz klassische Fragen aus dem BGB betreffen.

Das Landgericht Berlin hatte so kürzlich darüber zu entscheiden, welche Anforderungen an eine Anfechtungserklärung zu stellen sind: Über eBay wurde ein Vertrag über 9 Telefone zum Preis von zusammen 99 € abgeschlossen. Danach teilte der Verkäufer dem Käufer mit, es sei etwas »schief gegangen«, tatsächlich habe er die Telefone zu einem Preis von 99 € pro Stück anbieten wollen. Er fragte den Käufer, wie nun verfahren werden solle, und ob dieser »trotzdem« Interesse an den Telefonen hätte.

Der Käufer beharrte auf Erfüllung des Vertrages. Nachdem der Verkäufer dies verweigerte erwarb er Ersatztelefone und verlangte die dafür anfallenden Mehraufwendungen als Schadenersatz ...

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