“Im Zweifel gegen den Angeklagten” (zumindest in der Anklageschrift)

Davon ausgehend, einen Anwalt nicht zu benötigen, begab sich der spätere Mandant zur Polizei und gab ein umfassendes, von Reue getragenes Geständnis ab. Sicherlich hoffte er dabei, daß man ihm dieses strafmildernd anrechnen würde.

Ich gebe zu: Ganz fernliegend ist der Gedanke nicht. Besonders angetan sollten die Strafverfolger zudem angesichts der Tatsache gewesen sein, daß einige der Taten ohne das Geständnis gar nicht hätte nachgewiesen werden können.

Zumindest bezogen auf die Anklageschrift (zur Objektivität von Anklageschriften siehe bereits: hier) sah die Wirklichkeit indes anders aus.

So hatte mein späterer Mandant der Polizei u.a. berichtet, bei 10 bis 20 Gelegenheiten Betäubungsmittel (Btm) an Person A verkauft zu haben ...

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