Bundesgerichtshof bestätigt Verurteilungen im Doppelmordprozess vor dem Landgericht Limburg an der Lahn

Das Landgericht hat die Angeklagten wegen Mordes in zwei tateinheitlich begangenen Fällen, unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und Verabredung zum unerlaubten Handeltreiben in nicht geringer Menge, den Angeklagten Harald V. darüber hinaus wegen unerlaubten Waffenbesitzes, jeweils zu einer lebenslangen Gesamtfreiheitsstrafe verurteilt.

Nach den Feststellungen des Landgerichts betrieb der Angeklagte Harald V. zusammen mit seinem Sohn, dem Angeklagten Alexander V., in seinem Wohnhaus, einem abgelegenen Forsthaus in Mittelhessen, ab Anfang 2005 eine professionelle “Indoor-Plantage” zur Gewinnung von Marihuana. Eine weitere Plantage in einem Gewerbegebiet befand sich im Aufbau. Die Betäubungsmittel verkauften beide Angeklagte u. a. an Alexander P., der diese weiterverkaufte. Als dessen Geschäfte polizeilich entdeckt wurden, zahlten die Angeklagten ein “Schweigegeld” in Höhe von 30.000 € an Alexander P., um eine sie belastende Aussage zu verhindern. Nachdem jener unerwartet zu einer nicht mehr bewährungsfähigen Freiheitsstrafe verurteilt worden war, und deshalb – unterstützt durch seinen Halbbruder Waldemar S ...

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