BFH zu den Mindestanforderungen für ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch

BFH-Urteil vom 01.03.2012 – VI R 33/10

Presseerklärung des Bundesfinanzhofs (BFH) Nr. 36:

“Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteil vom 1. März 2012 VI R 33/10 entschieden, dass ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch insbesondere Datum und Ziel der jeweiligen Fahrten ausweisen muss und dass diesen Anforderungen nicht entsprochen ist, wenn als Fahrtziele jeweils nur Straßennamen angegeben sind, auch wenn diese Angaben anhand nachträglich erstellter Auflistungen präzisiert werden.

Die Klägerin, eine GmbH, hatte ihrem Gesellschaftergeschäftsführer F einen Dienstwagen überlassen. Sie begehrte im Rahmen der von ihr als Arbeitgeberin durchzuführenden Lohnsteueranmeldung, den für die Dienstwagenüberlassung anzusetzenden geldwerten Vorteil nicht mit der 1% Regelung, sondern auf Grundlage der von F geführten Fahrtenbücher zu versteuern. Die Fahrtenbücher wiesen allerdings neben dem jeweiligen Datum zumeist nur Ortsangaben auf (z.B. “F - A-Straße - F”, “F – B-Straße – F”), gelegentlich auch die Namen von Kunden (z.B. “F – XY – F”, “Firma – Z – F”) oder Angaben zum Zweck der Fahrt (z.B. “F – Tanken - F”), außerdem den Kilometerstand nach Beendigung der Fahrt und die jeweils gefahrenen Tageskilometer ...

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