Störende Aufschüttungen entlang eines Weges

Eine Aufschüttung ist dann nicht zu Lasten des Eigentümers rücksichtslos, wenn keine erdrückende oder abriegelnde Wirkung, weil sie deutlich niedriger als das Wohnhaus des Eigentümers ist. Sind außerdem weder die Belichtung, die Besonnung und die Belüftung des Gebäudes beeinträchtigt, noch die Standsicherheit des Hauses und die Tragfähigkeit des Grundstücks gefährdet, besteht kein Anspruch auf ein bauaufsichtliches Einschreiten gegen Aufschüttungen.

So die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Koblenz in dem hier vorliegenden Fall eines Eigentümers eines Wohnhauses, der sich gegen Aufschüttungen zur Wehr gesetzt hat, die in den Jahren 2007/2008 im Bereich des Unkeler Weges in Remagen-Oberwinter vorgenommen worden sind. Dem Kläger gehört ein Wohnhaus, das in Nähe des Unkeler Weges gelegen ist. Im Herbst des Jahres 2007 wurden entlang dieses Weges erhebliche Aufschüttungen vorgenommen, über die der Kläger den Landkreis Ahrweiler ebenso in Kenntnis setzte wie politische Gruppierungen, die in Remagen tätig sind. Im September 2008 lehnte der Landkreis den Antrag auf bauaufsichtliches Einschreiten ab ...

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