Strafrecht AT – Die 15 wichtigsten Definitionen

Eigentlich muss man für ein erfolgreiches juristisches Staatsexamen wirklich nicht viel auswendig lernen. Ein paar wenige Definitionen sollte man sich jedoch einprägen, vor allem auch um in der Klausur Zeit zu sparen. Dies gilt gerade im Strafrecht. Daher werden in diesem Beitrag 15 Standarddefinitionen aufgelistet, die man für die Prüfungen im Bereich Strafrecht AT können sollte.

kausal: Kausal für einen Erfolg ist jede Bedingung, die nicht hinweggedacht werden kann, ohne dass der Erfolg in seiner konkreten Gestalt entfiele (sog. conditio-sine-qua-non-Formel). objektiv zurechenbar: Ein Erfolg ist dem Täter objektiv zurechenbar, wenn er eine rechtlich relevante Gefahr geschaffen hat und diese sich im Erfolg realisiert. Vorsatz: Vorsatz meint die willentliche Verwirklichung eines Straftatbestands in Kenntnis aller objektiven Tatumstände. Kurz: Wissen und Wollen der Tatbestandsverwirklichung. Erlaubnistatbestandsirrtum: Ein Erlaubnistatbestandsirtum liegt vor, wenn sich der Täter (irrig) eine Situation vorstellt, die im Falle ihres tatsächlichen Gegebenseins die Tat rechtfertigen würde. unmittelbares Ansetzen, § 22 StGB: Der Täter setzt unmittelbar zur Tat an, wenn er subjektiv die “Schwelle zum Jetzt-geht’s-los” überschritten hat und er objektiv Handlungen vornimmt, die ohne wesentliche Zwischenakte unmittelbar in die Tatbestandsverwirklichung einmünden sollen (str.). fehlgeschlagener Versuch, § 24 StGB: Ein Versuch ist fehlgeschlagen, wenn die bisherigen Tathandlungen den Erfolg nicht herbeigeführt haben und der Täter erkannt hat, dass er (mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln) den Erfolg auch nicht mehr (oder zumindest nicht ohne eine erhebliche zeitliche Zäsur) herbeiführen kann ...Zum vollständigen Artikel


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