Bürgschaft: Ausfallbürge hat langfristigen Rückgriffanspruch

Die Absicherung von Krediten mit Bürgschaften hat in Deutschland eine lange Tradition. Dabei haben sich unterschiedliche Mechanismen entwickelt, wenn sich mehrere Personen für eine Schuld als Bürgen verpflichten. Neben der Mitbürgschaft gibt es die Ausfallbürgschaft. Diese Form der Bürgschaft soll erst in zweiter Linie zum Tragen kommen, wenn der normale Bürge ausfällt. Der Bundesgerichtshof (BGH) musste sich jetzt Gedanken zu dem Verhältnis des �normalen� Bürgen (= Regelbürge) zum Ausfallbürgen machen. Anlass für eine nähere Analyse zum Miteinander von Regelbürgen und Ausfallbürgen war die Frage, wann der Anspruch eines Ausfallbürgen verjährt. Dem Bundesgerichtshof lag eine typische Konstellation vor, wonach eine Bank die Rolle des Ausfallbürgen übernommen hatte. Sie hatte die verbürgte Schuld bezahlt und wollte jetzt ihrerseits Rückgriff gegen den Regelbürgen nehmen. Der Regelbürge wehrte sich unter anderem mit dem Argument, dass die Hauptforderung aus dem Darlehensverhältnis von 1979 längst verjährt sei ...Zum vollständigen Artikel

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