Vatertag - Zu viel Blut im Alkohol

Wie der Tagesspiegel berichtet, haben sich drei Männner in Berlin bei Verkehrsunfällen schwer verletzt. Sie sind betrunken auf ihre Fahrräder gestiegen. Ein 48-Jähriger stieß dabei mit einem Auto zusammen, nachdem er bei Rot die Kreuzung überqueren wollte. Eine Messung ergab 1,4 Promille Alkohol im Blut. Der anderer Radfahrer stürzte betrunken mit seinem Fahrrad auf die Straße . Bei ihm wurde ein Alkoholwert von mehr als 1,6 Promille gemessen. Der dritte Radler stürzte mit seinem Rad auf den Gehweg. Auch er war betrunken. Alle drei Fahrer kamen ins Krankenhaus. Drei Fälle, die zeigen, dass der Spruch "Ich fahre mit dem Fahrrad, dann kann ich wenigstens was trinken ..." nicht unbedingt der weiseste ist. Neben der Verletzungsgefahr, können die juristischen Folgen auch nicht so ganz ohne sein: Kommt es zu Sach- oder Personenschäden, stellt sich die Frage der zivilrechtlichen Haftung. Regelmäßig muss der Fahrradfahrer Schadenersatz leisten, wenn er gegen geltende Verkehrsregeln fahrlässig oder vorsätzlich verstoßen hat. Dabei begründet bei Trunkenheitsfahren in der Regel allein die Tatsache der alkoholisierten Teilnahme am Straßenverkehr den Schuldvorwurf. Hat er dabei grob fahrlässig oder gar vorsätzlich gehandelt, kann seine Haftpflichtversicherung von ihrer Leistungspflicht befreit sein. MaW: unter Umständen bezahlt der trunkene Radfahrer die "Zeche" aus eigener Tasche, was durchaus ernüchternd sein kann ...Zum vollständigen Artikel


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