SEB/Santander Vermögensverwaltung - Anleger erheben schwere Vorwürfe gegen Santander...

Anleger der ehemaligen Vermögensverwaltung der SEB, die von der Santander Bank übernommen wurde, erheben schwere Vorwürfe gegen die Vermögensverwalterin. Hintergrund ist die Aussetzung der Rücknahme von Anteilen am Dachfonds Santander Vermögensverwaltungsfonds Kapitalprotekt Substanz (WKN: SEB1AM) zum 5. Januar 2012. Vielen Anlegern war dieser Fonds im Jahr 2008 im Rahmen der mit der SEB bestehenden Vermögensverwaltung für den sicher zu verwaltenden Teil ihrs Vermögens empfohlen worden. Die SEB hatte damals ihren Kunden zur Umwandlung der individuellen Vermögensverwaltung in Vermögensverwaltungsfonds geraten, um Abgeltungssteuer zu sparen. An der Vermögensverwaltung selbst sollte sich dadurch nichts ändern. Der Dachfonds Santander Vermögensverwaltungsfonds Kapitalprotekt Substanz hat in offene Immobilienfonds investiert. Obwohl die Ende 2008 begonnene Krise der offenen Immobilienfonds bei zahlreichen Fonds zur Aussetzung der Anteilsrücknahme geführt hatte und ab Herbst 2010 die ersten Fonds begannen, sich zu liquidieren, reagierte die Santander Vermögensverwaltung nicht. Für den in Heidelberg und München ansässigen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Mathias Nittel, der zahlreiche Vermögensverwaltungskunden der Santander Bank vertritt, stellt sich hier die Frage nach eine möglichen Pflichtverletzung der Bank: "Durch die Aussetzung der Anteilsrücknahme bei den Zielinvestments ist das Ausfallrisiko für den für sicherheitsorientierte Anleger konzipierten Fonds gestiegen. Spätestens mit dem Beginn der Liquidation von Zielinvestments sind Verlustrisiken entstanden. Verlustrisiken sind aber mit einer sicherheitsorientierten Anlage nicht vereinbar. Dementsprechend hätte im Rahmen der Vermögensverwaltung die Verpflichtung bestanden, aus dem Dachfonds auszusteigen." Doch die Gelder der auf Sicherheit bedachten Anleger blieben in einem Wertpapier investiert, das von Quartal zu Quartal riskanter wurde ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK