Haftung

Unter Haftung versteht man umgangssprachlich das Einstehen für eine Schuld. Im Rechtssinne bezeichnet Haftung zunächst das Unterworfensein unter die staatliche Gewalt. Man haftet also für eine Straftat. Es bezeichnet zivilrechtlich aber auch das Einstehenmüssen für Verschulden. Grundsätzlich ist damit eigenes Verschulden gemeint. Im BGB gibt es allerdings einige wenige Ausnahmen, bei denen jemand für fremdes Verschulden Einstehen muss. Hierzu zählt vor allem die Haftung für den Erfüllungsgehilfen, welcher mit Wissen und Wollen für den Geschäftsherrn zur Erfüllung dessen Verbindlichkeiten in dessen Rechtskreis tätig wird. Geregelt ist die Haftung für Erfüllungsgehilfen in § 278 BGB ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK