Überraschendes Geständnis: Ehemann durch Überdosis Morphin getötet

Vor dem Landgericht Aachen muss sich eine 35-jährige Ärztin wegen des Verdachts des Mordes verantworten. Laut Anklage hat die Frau im Februar 2011 ihren 50 Jahre älteren Ehemann durch eine tödliche Dosis des Schmerzmittels Morphin ermordet. Nach der Verabreichung der Spritze soll die Frau den Notarzt gerufen haben. Dieser gab auf dem Totenschein an, dass die Todesursache ungeklärt sei, sodass Gerichtsmediziner und Polizei eingeschaltet wurden. Die Obduktion ergab, dass der Mann an einer Überdosis Morphin verstab. Bisher wollte sich die Frau nicht zu den Vorwürfen äußern. Bereits im Januar wurden die Plädoyers gehalten. Nun hat die Angeklagte überraschend ein Geständnis abgelegt. Sie sagte aus, ihrem Mann getötet zu haben. Dem sei eine Auseinandersetzung vorangegangen.

Im Falle einer Verurteilung wegen Mordes droht der Angeklagten eine lebenslange Freiheitsstrafe.

( Quelle: RP online vom 01.05.2012 )

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

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