Und wieder auf die Cloud – Fraunhofer Institut attestiert schlechten Datenschutz

Die Zahl der Cloud-Anbieter legt weiter zu – es ist davon auszugehen, dass dies als Zeichen steigender Nachfrage für die Zentralverwaltung persönlicher Daten zu bewerten ist. Zu groß ist der Reiz, sämtliche Daten auf verschiedenen Geräten an verschiedenen Orten jederzeit abrufen zu können.

Dass Sicherheitsbedenken dabei auf der Strecke bleiben ist bekanntlich ein Dauerthema. Jetzt bekommt die Kritik sogar Rückenwind von ganz oben. Das Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) hat eine umfangreiche Studie zur Sicherheit von verschiedenen Cloud-Anbietern veröffentlicht.

Die großen Anbieter wurden getestet

In der fast 150 Seiten umfassenden englischsprachigen Studie werden viele der bekannten Anbieter einzeln untersucht. Dabei wurden sowohl die technischen Voraussetzungen, als auch die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Benutzerführung berücksichtigt. Mit dabei sind:

CloudMe CrashPLan Dropbox MOzy Teamdrive Ubuntu One Wuala

Zusammenfassend heisst es zu allen Anbietern:

“none of the examined cloud storage providers meets all mandatory security requirements.”

Verschiedene Aspekte werden kritisiert

Bei einigen Anbietern wird bereits das Anmeldeverfahren kritisiert, bei dem eine Verifizierung des Nutzers ausbleibt. Außerdem rügen die Tester die mangelhafte Verschlüsselung bei der Datenübermittlung. Andere Dienste verlangen keine kundenseitige Verschlüsselung ...

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