Der Teufel kackt immer auf den größten Haufen – Falsch getankt ist auch daneben

Historische Zapfsäulen, Foto: Andreas Fränzel

Momentan habe ich ein Pechsträhne. Nichts Verfahrensrelevantes, da läuft alles, wie es soll, aber privatwirtschaftlich erwischte es mich jetzt zum wiederholten Mal.Vorletzte Woche war mir am Düsseldorfer Bahnhof mein Koffer mit nicht unerheblichen Werten geklaut worden, ich hatte darüber im strafblog berichtet. Dann bin ich in eine Radarfalle getappt. Und am vergangenen Freitag habe ich mich vertankt. Benzin statt Diesel, einfach nicht aufgepasst. So etwas ist mir in 40-jähriger Autofahrerkarriere noch nie passiert, aber einmal ist immer das erste Mal, lautet ein ziemlich blödes Sprichwort. Ich hoffe, dass das jetzt nicht zu einer Serie wird und habe mir vorgenommen, in den nächsten Tagen ganz besonders aufzupassen.

Sicher kennen Sie das Gesetz der Serie auch: Wenn zuhause der Fernseher kaputt geht, funktioniert 3 Tage später die Waschmaschine nicht mehr und dann erwischt es den elektrischen Rasenmäher. Wenn ein Autofahrer 20 Jahre lang ohne “Knöllchen” durch die Gegend gefahren ist, und dann wird er einmal geblitzt, sollte man meinen, dass er jetzt wieder 20 Jahre seine Ruhe hat. Weit gefehlt. Rein statistisch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er in absehbarer Zeit erneut bei einem Verkehrsverstoß erwischt wird, signifikant an.

Aber kommen wir zurück zu meinem Tankfehler. Unglücklicherweise habe ich auch beim Bezahlen nicht sonderlich aufgepasst, obwohl mir der Betrag hätte zu denken geben müssen. Ich war gedanklich ganz woanders. Und dann bin ich – quel malheur – auch noch losgefahren. Nur 200 Meter bis zum nächsten Supermarkt, wo ich schnell noch etwas eingekauft habe ...

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