Bundesregierung: Ausschliesslich ergebnisoffene Angehörigengespräche bei Organspende zulässig

In diesem Beitrag wurde im Zusammenhang mit den Fragen, welche die DSO und deren Tätigkeit als Koordinierungsstelle aufwirft und bislang ungelöst sind, bereits darauf hingewiesen, dass nach Aussage des Medizinischen Vorstandes der DSO, Prof. Günter Kirste, die Angehörigengespräche nicht ergebnisoffen geführt werden (Bundestagsdrucksache 16/13740, Anhang 28, S. 568; siehe auch Aussagen der DSO-Koordinatoren der Regionen Bayern und Mitte, Bundestagsdrucksache 16/13740, Anhang 23, S. 503 sowie Anhang 26, S. 537)

Inzwischen hatte daher auch eine Reihe von Abgeordneten des Bundestages [die Abgeordneten Dr. Harald Terpe, Elisabeth Scharfenberg, Birgitt Bender, Maria Klein-Schmeink, Kerstin Andreae, Britta Haßelmann, Sven-Christian Kindler, Dr. Tobias Lindner, Beate Müller-Gemmeke, Katrin Göring-Eckardt und die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ] diese und eine Anzahl von zu hinterfragenden Aspekten der Praxis der DSO und der Organspende aufgegriffen und als Anfrage an die Bundesregierung gerichtet: Dazu hat die Fraktion Bündnis90/Die Grünen eine sog. “Kleine Anfrage” (17/9240) vorgelegt.

Zu dieser Anfrage liegt nun die Stellungnahme der Bundesregierung vor. Diese hält die Schaffung allgemein verbindlicher Richtlinien für den Ablauf von Angehörigengesprächen bei postmortalen Organspenden nicht für empfehlenswert ...

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