Auch keine Vollstreckung wegen einer Forderung aus unerlaubter Handlung während der Wohlverhaltensphase

Man kann es ja mal versuchen, dachte ein Gläubiger, dem eine Forderung aus unerlaubter Handlung zustand. Er hatte diese Forderung als solche im Insolvenzverfahren über das Vermögen des Schuldners angemeldet. Er beantragte und erhielt nach Abschluss des Insolvenzverfahrens aber vor Beendigung des Restschuldbefreiungsverfahrens einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss, mit dem er das Arbeitseinkommen des Schuldners pfändete. Der Schuldner legte hiergegen Erinnerung ein und die Vollstreckungabteilung des Amtsgerichts hob die Vollstreckung aus dem Pfändungs- und Überweisungsbeschluss auf.

Hiergegen richtete sich nun die sofortige Beschwerde des Gläubigers, mit der er allerdings beim Landgericht Saarbrücken erfolglos blieb (Beschluss vom 18.04.2012 Aktenzeichen 5 T 203/12).

Zunächst war die Beschwerdekammer des Landgerichts Saarbrücken der Auffassung, dass die Vollstreckungsabteilung und nicht das Insolvenzgericht für die Entscheidung zuständig war. § 89 Abs ...

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