Wenn die Polizei ermittelt …

… kann man sich leider nicht darauf verlassen, dass man als Betroffener und Zeuge über seine Rechte aufgeklärt wird.

Es erscheint der Mandant und teilt mit, eine Vorladung zur Beschuldigtenvernehmung wegen des Verdachts einer begangenen Unfallflucht erhalten zu haben. Es wird, wie in solchen Fällen üblich, verfahren, Akteneinsicht beantragt und gleichzeitig der vorladenden Polizeidienststelle mitgeteilt, dass der Mandant zur Beschuldigtenvernehmung nicht erscheinen wird und dass auch nicht, wenigstens nicht vorläufig, beabsichtigt ist, zum Sachverhalt Ausführungen zu machen.

Es vergeht dann geraume Zeit, bis von der zuständigen Staatsanwaltschaft die Akte zur Einsicht freigegeben und übersandt wird. Aus der Akte ergibt sich dann sehr Erstaunliches:

In Kenntnis der Tatsache, dass der Betroffene keine Aussagen machen wird, hat der mit der Ermittlung beauftragte Polizeibeamte die Ehefrau des Mandanten angerufen, sie in ein Gespräch verwickelt und in diesem Zusammenhang abgefragt, wer denn das Fahrzeug zum maßgeblichen Zeitpunkt gelenkt habe ...

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