Wenn das BVerwG den juristischen Nachwuchs schon vor dem Examen AN der Richterbank kennenlernt, ….

……..dann fragt sich mancher vielleicht, ob das der richtige Arbeitstisch ist, an dem Exemanskandidaten mehr über das Recht lernen sollten. Und ob es nicht besser (gewesen) wäre, das Recht an einem anderen Tisch zuvor gründlicher zu studieren.Im nachfolgenden Beispiel kann man sich dieses Gedankens an mehr als einer Stelle im Verlauf des Widerspruchs- und Klageverfahrens und des Wegs durch die Instanzen nicht so gänzlich erwehren.

Sehen Sie das meiner höchst subjektiven Meinung nach, dass ich die Anerkennung von juristischen Fähigkeiten durch Prüfungsleistung einer durch Gerichtsurteile erstrittenen Bewertung oder Nachbewertung vorziehe. Persönlicher Gusto, aber jedem das Seine.

In einem gegen das Land Hessen geführtem Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht streiten die Beteiligten über die Bewertung von Prüfungsleistungen der Klägerin in der ersten juristischen Staatsprüfung.

Die Klägerin legte Widerspruch gegen die Bewertungen ihrer Examenshausarbeit und verschiedener von ihr gefertigter Aufsichtsarbeiten ein.

Dem gab der Beklagte im Hinblick auf die Hausarbeit statt ...

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