Veranstalter haftet bei verspätetem Zug zum Flughafen

Rail&Fly – Tickets werden heutzutage bei Reisenden immer beliebter. Viele nutzen die Möglichkeit, kostenlos und bequem mit dem Zug zum Flughafen zu gelangen. Doch die Deutsche Bahn ist dafür bekannt, dass sie nicht immer pünktlich ist. Nicht selten ist die Verspätung so groß, dass der Reisende seinen Flug verpasst. Doch wer muss für die durch eine Umbuchung entstehenden Mehrkosten aufkommen? Darüber entschied der Bundesgerichtshof.

BGH entscheidet zugunsten der Reisenden

Der Bundesgerichtshof urteilte, dass der Reiseveranstalter dafür aufkommen muss, falls die Anreise in der Pauschalreise mitinbegriffen ist. Auch eventuell aufkommende Mehrkosten muss der Veranstalter tragen.

Konkret ging es um eine klagende Reisende, die eine Pauschalreise in die Dominikanische Republik gebucht hatte. Der Flug ab Düsseldorf sollte um 11.15 Uhr beginnen. Die Anreise wollte die Klägerin mit dem Zug zurücklegen und so ihr Rail&Fly – Ticket nutzen. Sie wählte den Zug, der ursprünglich um 9.08 Uhr am düsseldorfer Flughafen ankommen sollte ...

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