Lloyd Fonds MS "Emilia Schulte" insolvent - Verjährung von Schadenersatzansprüchen...

Nach knapp 10 Jahren Beteiligung an dem Lloyd Fonds Nr. 19, der MS "Emilia Schulte" Shipping GmbH & Co. KG stehen die Anleger mit leeren Händen da. Die Fondsgesellschaft, in die sie vor 10 Jahren Eigenkapital in Höhe von rund 7,5 Mio. € investiert haben, war seit Mai 2009 nicht mehr in der Lage, das Schiffshypothekendarlehen zu bedienen. Ursache waren die infolge der desaströsen Entwicklung auf den Schiffsmärkten niedrigen Chartereinnahmen sowie der starke Wertverlust des US-$ im Verhältnis zum japanischen Yen, der das Yen-Darlehen der Schiffsgesellschaft stark verteuert hat. Für die Anleger, die im Jahr 2010 bereits die einst erhaltenen Ausschüttungen zur vermeintlichen Sanierung der Schiffsgesellschaft reinvestiert hatten, dürfte bei der Verwertung des Schiffes nichts mehr übrig bleiben. Schadenersatzansprüche als realistische Option Die Anleger des Lloyd Fonds MS Emilia Schulte, mit denen wir bislang gesprochen haben, waren über die Hintergründe und die Funktionsweise des Fonds sowie die damit verbundenen Risiken denkbar schlecht informiert. Grundlegende Fragen sind ihnen offenbar von ihrem Anlageberater nicht erläutert worden. Sie haben daher gute Chancen, Schadenersatzansprüche gegen ihren Anlageberater, ihre sie beratende Bank oder Sparkasse durchzusetzen. Einige Beratungsfehler, die wir festgestellt haben: Hoher Anteil der Anlegergelder wurde nicht werthaltig investiert: Für verschiedene Dienstleistungen und Bauzeitzinsen wurde ein großer Teil des von Anlegern aufgebrachten Kapitals ausgegeben. Die Anleger wurden über die Details der Mittelverwendung nicht informiert. Hohe Vertriebskosten: Vielen Anlegern wurde nicht mitgeteilt und ist bis heute nicht bewusst, wie hoch alleine die für den Vertrieb der Fondsanteile gezahlten Provisionen und Vergütungen waren. Bei einem Wert von über 15% des von den Anlegern aufgebrachten Kapitals geht der Bundesgerichtshof von einer Gefährdung der Rentabilität der Fondsanlage aus ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK