KG Berlin: Keine Urheberrechtsfähigkeit dokumentarischer Filmsequenzen

In dem zugrundeliegenden Rechtsstreit hatten die Kläger aus übertragenem behaupteten Recht Urheberrechte an einer Filmsequenz geltend gemacht, die ihnen von dem Kameramann vermeintlich übertragen worden waren.

Der Kameramann hatte den Abtransport des 1962 an der Berliner Mauer von Soldaten der NVA bei einem Fluchtversuch angeschossenen und tödlich verwundeten DDR-Bürgers Peter Fechter gefilmt. Die Beklagten hatten die Filmsequenz verwertet und waren von den Klägern auf Unterlassung der Verwertung in Anspruch genommen worden.

Die Berliner Richter (KG Berlin, Urt. v. 28.03.2012 - Az.: 24 U 81/11) lehnten einen Unterlassungsanspruch ab, da die von dem Kameramann aufgenommene Filmsequenz weder ein Filmwerk darstelle noch diese einzelne Lichtbildwerke im Sinne des Urheberrechts enthalte ...

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