Atlanticlux und ihre Vermittler

Zu diesem edlen Kreis gehört auch eine Firma in Hannover, die für Nettopolicen und Vermittlungsgebührenvereinbarungen fleißig Werbung macht:

“In den Netto-Produkten sind keine Vergütungen für die Vermittlungsleistung enthalten. Vielmehr realisiert der Vermittler seine Vergütung durch eine gesonderte Vermittlungsgebührenvereinbarung mit dem Kunden. Dabei zahlt der Kunde die vereinbarte Gebühr über 60 Monate, verteilt in gleichbleibenden Raten.”

Abgesehen von der irreführenden Bezeichnung „Gebühr” für eine Provision, soweit noch richtig. Aber jetzt:

“Seit Januar 2005 kann der Kunde die offen ausgewiesenen Vermittlungsgebühren als unbeschränkt abzugsfähige Werbungskosten steuerlich geltend machen.”

Tatsächlich? Die Finanzgerichte bis hin zum BFH sind da ganz anderer Meinung! Diese (offensichtlich bei dem smarten Bruno Tatarelis abgeschriebene) Anpreisung ist also schlicht gelogen. Aber man hat ja noch mehr:

“Die Verteilung der Vermittlungsgebühr auf 60 Monate erhöht die Produktqualität erheblich ...

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