Heimerziehung in Westdeutschland: Beschwerdeführer vor dem BVerfG erfolglos

Missstände in der Heimerziehung kamen in jüngster Zeit desöfteren ans Licht und wurden in den Medien diskutiert. So konnte sich auch die Öffentlichkeit damit auseinandersetzen. Auch der Bundestag reagierte, setzte sich zusammen, legte die Rechtsverstöße von 1949 bis 1975 auf den Tisch und besprach den Umgang damit. Pauschalierte Entschädigungsansprüche wollten die Zuständigen für ehemalige Heimkinder festlegen. Das Ziel: Folgeschäden durch erlittenes Unrecht mindern. Die vermeintliche Lösung: Fonds-Hilfen. Die Träger: Bund, westdeutsche Bundesländer, evangelische und katholische Kirche.

Bundestag rief Heimerziehungsfonds ins Leben

“Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975″ ist der Name des Fonds. Größenteils durch Sachleistungen wird dieser erbracht und er wirkt seit Beginn des Jahres 2012. Doch trotz alledem bleibt die Frage nach Aufarbeitung und Wiedergutmachung weiter bestehen – wie auch dieser Fall zeigt. Beschwerde wurde erhoben. Vielen ehemaligen Heimkindern erscheint der Fonds nicht angemessen genug ...

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