Blick über den Teich - Erstaunliches aus den USA

Unternehmen, die in den USA tätig sind, sollten im eigenen Interesse alle möglichen Vorkehrungen treffen, um Diskriminierungen ihrer Mitarbeiter/innen durch Vorgesetzte und Kollegen zu vermeiden. Anderenfalls drohen sehr hohe Schadensersatzforderungen. Dies zeigt exemplarisch ein Urteil aus Kansas City. Wegen Schikane am Arbeitsplatz ist einer Muslimin nach dem Verlust ihres Jobs eine Entschädigung in Höhe von umgerechnet ca. 3,8 Millionen zugesprochen worden. Zusätzlich erhält die Frau aus Missouri dem Richterspruch zufolge 120.000 Dollar ausgefallenes Gehalt von ihrem früheren Arbeitgeber AT&T. Die Entschädigung dürfte nach Berichten der Zeitung “Kansas City Star“ die höchste sein, die in einem solchen Fall bislang in dem US-Staat zugestanden wurde. Die Frau hatte geklagt, die Schikanen hätten kurz nach ihrer Konvertierung zum Islam im Jahr 2005 begonnen. AT&T kündigte Berufung an. Auch deutsche Unternehmen, die sich in den USA betätigen, laufen Gefahr, zu solch horrenden Ersatzzahlungen verurteilt zu werden ...

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