Was man so alles “plausibel” nennt

Der Unfallgegner (G) behauptet, im Zuge eines Verkehrsunfalles verletzt worden zu sein. Er habe im Februar 2010 sein Fahrzeug mit Anhänger auf einem Parkplatz abgestellt. Mein Mandant sei damals rückwärts gegen den Anhänger gefahren. Hierbei habe sich G erheblich verletzt. Es habe sich um eine “massive Kollision” beziehungsweise einen “massiven Anstoß” gehandelt, durch den der Anhänger und das Fahrzeug deutlich versetzt worden seien.

Zwischenzeitlich hat G Klage eingereicht. Der Klageschrift fügte er einen Arztbericht bei, demzufolge G “noch heute an rezidivierenden Lumboischialgien leidet, die zweifellos in direktem Zusammenhang mit dem Unfall aus Februar 2010” stehen.

Mein Mandant bestreitet, daß sich G im Zuge des Unfalles verletzt hat. Er sei allenfalls ganz leicht gegen den Anhänger gekommen.

Das Gericht forderte meinen Mandanten in der mündlichen Verhandlung gleichwohl dazu auf, Bereitschaft zu zeigen, sich mit G zu einigen. Der ärztliche Bericht sei schließlich “plausibel” ...

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