Licht an, jetzt wird Quecksilber eingeatmet!

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„Licht aus, jetzt wird geschlafen!“ Wie oft hört man als Kind diesen Spruch? Also ich habe ihn wohl tausende Male gehört, wenn ich abends im Bett „nur noch füüüünf Minuten!!!“ lesen wollte… Bald bleibt das Licht für immer aus – jedenfalls das der Glühbirne.

Als Folge einer EU-Verordnung werden ab September 2012 alle Glühbirnen aus dem Verkauf genommen. Stattdessen sollen wir nun alle auf die tollen Kompaktleuchtstofflampen – besser bekannt als Energiesparlampen – umsteigen. Gut, das schreibt die Verordnung nicht vor, aber viele Alternativen bleiben nach dem Tod der Glühbirne nicht…

„Licht aus, jetzt wird geschlafen!“ Wie oft hört man als Kind diesen Spruch? Also ich habe ihn wohl tausende Male gehört, wenn ich abends im Bett „nur noch füüüünf Minuten!!!“ lesen wollte… Bald bleibt das Licht für immer aus – jedenfalls das der Glühbirne.

Als Folge einer EU-Verordnung werden ab September 2012 alle Glühbirnen aus dem Verkauf genommen. Stattdessen sollen wir nun alle auf die tollen Kompaktleuchtstofflampen – besser bekannt als Energiesparlampen – umsteigen. Gut, das schreibt die Verordnung nicht vor, aber viele Alternativen bleiben nach dem Tod der Glühbirne nicht…

Aber egal, Kompaktleuchtstofflampen sind doch eh voll energiesparend und somit total umweltschützend!

Super!

Oder nicht?

Tja, das kommt wohl darauf an, wie man das sieht. Der Österreicher Christoph Mayr hat sich mit dem Thema Energiesparlampe beschäftigt und den Dokumentarfilm „Bulb Fiction“ gedreht. Darin zeigt er, dass die EU-Verordnung, die 2009 den Tod der Glühbirne festgelegt hat, nach Meinung einiger kritischer Politiker etwas überhastet erlassen wurde. Als Grund für die tolle Verordnung musste der Umweltschutz herhalten. Mit dem kann man in den letzten Jahren anscheinend jeden Scheiß begründen. Auch den Scheiß der Kompaktleuchtstofflampe.

Die ist zwar energiesparend, bringt aber dafür einige Risiken mit sich ...

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Vergiftete Geschenke-Wie die EU Afrika in die Armut treibt 1/10

Wer im Senegal einkauft, findet auf den Märkten kaum einheimisches Obst und Gemüse: Die Tomaten kommen aus Italien, die Kartoffeln und Zwiebeln aus Holland. In den Geschäften ist es ähnlich: Dort steht Trockenmilch, importiert aus Europa. In Afrika, wo 85 Prozent der Bevölkerung von der Landwirtschaft und Viehzucht leben, können lokale Milchproduzenten ihre Milch nicht mehr verkaufen, weil die importierte Trockenmilch erheblich billiger ist. Der Grund liegt in der Subventionspolitik der EU. Auch die Fischer Afrikas leiden darunter. Einst fuhren sie hinaus aufs Meer und kamen zurück mit reicher Beute. Doch heute gibt es kaum noch etwas zu fangen. Die Gewässer vor Mauretanien und dem Senegal sind leergefischt von großen Fabrikschiffen, die von Europa, Russland oder Japan aus in See stechen. Die Rechte, vor ihren Küsten zu fischen, wurden den armen afrikanischen Ländern abgekauft - von der Europäischen Gemeinschaft. Weil senegalesische Fischer kaum noch Geld mit der Fischerei verdienen können, rüsten viele ihre Boote um und vermieten sie an Menschenhändler, die Flüchtlinge aus Westafrika auf die Kanarischen Inseln schleusen. Die Bilder sind bekannt. Wer Glück hat, überlebt den Höllentrip. Wer noch mehr Glück hat, kriegt einen spanischen Pass. Und wer das vollkommene Glück hat, findet einen Job. Zum Beispiel als Matrose. Auf einem spanischen Fabrikschiff, das vor der Küste Westafrikas fischt. Der Film berichtet über einen Teufelskreis, der seinen Ursprung in der europäischen Subventionspraxis hat.




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