Kostenfallen im Internet: Gericht verhängt Freiheits- und Geldstrafen

Mit dem Internet geht ein gewisses Maß an Anonymität einher. Auch Betrüger tummeln sich im Netz, wähnen sich in Sicherheit, dass sie nicht entdeckt werden und Rechtsvorschriften umgehen können. In diesem Fall aber gab es für sieben Angeklagte kein Entkommen – das Gericht verhängte Strafen.

Angeklagte verschickten Vertragsabschluss- und Zahlungsaufforderungs-E-Mails

Die Angeklagten initiierten im Internet Kostenfallen. Ungefähr 65000 Internetnutzer gingen ihnen in die Falle – verloren insgesamt ca. 4,5 Millionen Euro an die “Unternehmer”. Diese unterbreiteten auf Websites Sinnlosangebote. Das heißt, die Angebote gibt es auf anderen Internetseiten kostenlos.

Suchte ein Internetnutzer also beispielsweise nach kostenlosen Programmen, nach Freeware, kostenloser Software also, konnte er bei “kostenpflichtigen” Angeboten der Angeklagten landen. Der Hinweis “kostenpflichtig” war zwar da, aber so positioniert, dass er unauffällig und leicht zu übersehen war.

Nutzer konnten sich dort mit ihrer E-Mail-Adresse anmelden. So glaubten sie, schließlich die angebotenen Leistungen beziehen zu können ...

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