Gotisches Typar des IV. Hamburgischen Staatssiegels wieder im Handel

http://www.lempertz.com/125+M527f8f954dc.html "Gotisches Typar des IV. Hamburgischen Staatssiegels Bronze, gegossen und graviert, die Vorderseite feuervergoldet. Hamburg, um 1300. Durchmesser 8,9 cm. Lot 1365 / Schätzpreis € 450 000 - 550 000 Provenienz Ab etwa 1300 im Rat (Senatus) der Freien Hansestadt Hamburg (die älteste Urkunde, auf der sich ein Abdruck des vorliegenden Typars findet, stammt vom Weihnachtstag des Jahres 1304 und regelt die Sicherung der Landstraße zwischen Hamburg und Lübeck. Sie wird heute im Archiv der Hansestadt Lübeck verwahrt). - 1810/1811 Außerdienststellung des Siegels und Archivierung in der Kämmerei und im Stadt- und späteren Staatsarchiv. - 1945 Verlust nach der Auslagerung in einem stillgelegten Salzbergwerk in Grasleben. - 1986 öffentliche Versteigerung in Niedersachsen, durch höchstrichterlichen Beschluss bestätigt. Seitdem im Kölner Kunsthandel und späterem Privatbesitz. National wertvolles Kulturgut der Bundesrepublik Deutschland. Flache Siegelplatte, recto mit einer fein geschnittenen Darstellung des Hamburger Staatswappens mit spiegelbildlicher Umschrift: "+SIGILLVM + BVRGENSIVM * DE * HAMMEN.BVRCH". Verso eine keilförmige Handhabe mit kleiner Öse. Durchmesser 8,9 cm. In ledergefüttertem Samtbeutel wohl des 18. Jahrhunderts, auf der Vorderseite das Hamburger Wappen in Flachstickerei zwischen gekreuzten Palmzweigen. Das Typar des IV. Hamburgischen Staatssiegels war für ein halbes Jahrtausend - vom frühen 14. Jahrhundert bis zum frühen 19 ...Zum vollständigen Artikel

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