Süddeutsche Zeitung verleitet Leser zu unwirksamen Testamenten

In der Printausgabe der SZ vom 2. Mai 2012 ist diesem Beitrag hier ein großes Bild vorangestellt. Der Klischee-Klassiker: Hand mit Füller über Blatt Papier auf dem bereits geschrieben steht “Mein Testament”. So weit zwar wenig originell, aber auch nicht schlimm. Sehr schlimm dagegen ist die Bildunterschrift. Da meinte ein juristisch offenkundig gänzlich unbeleckter Redakteur seinen Lesern folgenden Tipp geben zu müssen: “Handschriftlich ist schon mal falsch. Denn ein Testament sollte gut leserlich sein.” Nun sind in Deutschland aber bekanntlich nur zwei Arten von Testamenten möglich: notarielle und eigenhändig geschriebene (die in der Praxis irrelevanten Exoten des Not- und Schiffstestaments mal außen vor gelassen). Und in dem SZ-Artikel geht es nun einmal gerade darum, wie man ein Testament richtig selbst formuliert. Denn Leser, die ohnehin zum Notar gehen, brauchen sich um die korrekte juristische Wortwahl keinen Kopf machen ...

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