BGH : Mord ohne Leiche bei latent niedrigen Beweggründen

Krimiliebhaber würden sagen: Ohne Leiche ist es kein echter Krimi.

Der Bundesgerichtshof liess auch ohne keine Leiche, den nachfolgenden Fall für einen Krimi wie für einen Mordfall genügen und hat die Verurteilung im “Mordfall ohne Leiche” , der vor dem Landgericht Trier entschieden worden war, bestätigt. Dort hatte das Landgericht den Angeklagten wegen versuchter Anstiftung zum Mord sowie wegen Mordes zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt.

Nach den Feststellungen des Landgerichts hatte das Tatopfer Walter K. das Eigentum an einem Gehöft in einem abgelegenen Dorf in der Eifel verloren und nur ein lebenslanges Wohnrecht zurückbehalten. Der Angeklagte und seine Ehefrau kauften das Anwesen 1987.

Zwischen dem Angeklagten und Walter K. kam es seitdem immer wieder zu Auseinandersetzungen.

1988 schoss der Angeklagte mit einer Pistole auf Walter K. und wurde deshalb wegen versuchten Mordes verurteilt.Zudem wurde seine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Der Angeklagte konnte jedoch aus der Untersuchungshaft fliehen und hielt sich bis zum Eintritt der Vollstreckungsverjährung verborgen. 2001/2002 kehrten der Angeklagte und seine Ehefrau wieder in das Anwesen zurück. Kurze Zeit später bot der Angeklagte dem in dem Anwesen lebenden Mieter Erich W. die Zahlung von 10.000 € für die Tötung des Walter K. an. Erich W. lehnte dieses Ansinnen jedoch ab. Im Sommer 2007 drohte der Angeklagte Walter K. mit einer Schaufel in der Hand, er werde ihm das Hirn aus dem Kopf schlagen.

Am 4 ...

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