Hat melango.de dazu gelernt?

Hat melango.de dazu gelernt? Immer wieder ist der Internet-Marktplatz für Geschäftskunden melango.de dazu gezwungen, seine Gebühren gerichtlich einzuklagen. Die Kunden von melango.de berufen sich im Wesentlichen darauf, dass melango.de die Methoden einer Abo-Falle anwende. Daher hat ein Kunde vor dem Amtsgericht Burgwedel, Versäumnisurteil vom 12.01.2012, Az.: 78 C 97/11, negative Feststellungsklage erhoben. Da melango.de trotz ordnungsgemäßer Ladung nicht anwesend war, wurde ein Versäumnisurteil zu Gunsten des Kunden erlassen. Hintergrund melango.de ist ein Internet-Portal, das Waren verschiedener Art anbietet und dabei ausschließlich registrierten Händlern, Gewerbetreibenden und Kaufleuten im Sinne des HGB und somit allein Unternehmern im Sinne des § 14 HGB zur Verfügung steht. In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von melango.de wird darauf hingewiesen, dass die Registrierung und Mitgliedschaft entgeltpflichtig ist. Auf dieser Grundlage verlangt melango.de von seinen Kunden Zahlung aus einem zustande gekommenen Nutzungsvertag. Der auf Zahlung in Anspruch genommene erhob vor dem Amtsgericht Burgwedel eine negative Feststellungsklage mit dem Ziel feststellen zu lassen, dass der Zahlungsanspruch nicht besteht. Amtsgericht Chemnitz Das Amtsgericht Chemnitz (Urteil vom 12.08.2010, Az.: 16 C 1107/10; Urteil vom 05.08.2010, Az.: 13 C 1095/10) bejahte in vergleichbar gelagerten Fällen bereits das Bestehen des Zahlungsanspruchs für melango.de. Dabei ging das Gericht davon aus, dass bei aufmerksamen Lesen der Internetpräsenz eindeutig erkennbar sei, dass der Vertrag kostenpflichtig sei. Amtsgericht Dresden Auf der anderen Seite hat das Amtsgericht Dresden (Urteil vom 05.10.2011, Az.: 104 C 3441/11) einen Zahlungsanspruch der melango ...Zum vollständigen Artikel


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