Buback-Mordprozess - Verena Becker will aussagen

Die Strafverteidiger von Verena Becker haben heute angekndigt, ihre Mandantin werde sich am 14. Mai "umfassend zur Sache äußern" (Quelle Focus, Auszug)

Becker werde etwa 15 bis 20 Minuten lang sprechen. „Sie kann einige Sachen so nicht stehenlassen“, sagte der andere Verteidiger Hans Wolfgang Euler außerhalb des Verhandlungssaals. Becker werde sich „umfassend zur Sache äußern. Sie wird sich nicht verstecken“. Auf die Frage, was Becker sagen werde, antwortete Euler: „Sie wird sagen: ja oder nein.“

Ob dies "eine sensationelle Wende" (Focus) im Prozess auslösen wird, erscheint mir allerdings fraglich. Gisela Friedrichsen auf SPON - zollt ihr jedenfalls schon einmal vorab "Respekt" (!?) - wofür eigentlich jetzt schon?

Also erst einmal abwarten. Eine Sensation wäre es wohl tatsächlich, wenn Becker gestehen würde, die Schützin gewesen zu sein, wie Michael Buback vermutet. Denn es gibt zwar einige Indizien (zierliche Person als Schütze/Tatwaffe bei ihr gefunden/vorhandene Motorradfahrkünste), aber keine Beweise, geschuldet v.a. der damaligen fragwürdigen Ermittlungsarbeit, merkwürdigen Lücken in den Akten, zudem Geheimhaltung der Verfassungsschutzaufzeichnungen auch noch nach 35 Jahren) ...

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