Mit “Tor” anonym und legal surfen – jetzt auch auf dem iPhone / iPad

Wer sich anonym im Internet bewegen möchte, kann auf sog. Anonymisierungsdienste zurückgreifen. Zu den bekanntesten Anonymisierern zählt das Netzwerk “Tor”, dessen Bezeichnung die Abkürzung für “The Onion Routing” sein soll. Die Nutzung von “Tor” setzt die Installation einer kleinen Software voraus, die kurz gesagt Folgendes veranlasst:

So funktioniert “Tor”

Wenn der Nutzer über seinen Internetzugang beispielsweise eine Webseite aufrufen möchte, wird die Zieladresse nicht direkt angesteuert. Die Anfrage wird zunächst über drei zufällig ausgewählte Server des “Tor”-Netzwerks nacheinander umgeleitet.

Die Übertragungswege durch das Tor-Netzwerk sind jeweils verschlüsselt und jeder beteiligte Server auf dem Verbindungsweg kennt nur seinen Vorgängen und Nachfolger. Auf diese Weise kann beim Aufruf der Webseite ohne Weiteres nicht mehr festgestellt werden, von welcher Adresse die Anfrage ursprünglich gesendet worden ist, weil nur die IP-Adresse des letzten Tor-Servers (“exit node”) offenkundig wird.

Einsatz von “Tor” rechtlich zulässig

Da das Gesetz nicht vorschreibt, sich identifizierbar im Internet zu bewegen, ist die Nutzung eines solchen Anonymisierungsdienstes für sich betrachtet auch rechtlich nicht zu beanstanden ...

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