Apple versus Proview in China

Im Streit um Markenrechtsverletzungen zwischen Apple und dem chinesischen Hersteller Proview bahnt sich eine gütliche Einigung an. Die jüngste Information (29.04.2012) stammt von einem Proview-Anwalt. Proview hatte Apple vorgeworfen, mit der Bezeichnung iPad Markenrechte von Proview zu verletzen, während Apple stets auf einen Jahre zurückliegenden Deal zwischen beiden Unternehmen verwiesen hatte.

Wahrscheinlich erfolgreiche Verhandlungen

Anwälte und Experten schätzen ein, dass die Gespräche um die Marke “iPad” erfolgreich verlaufen dürften. Beide Parteien werden sich voraussichtlich in nächster Zeit zu Verhandlungen um eine außergerichtliche Lösung treffen. Der Vorschlag kam von einem chinesischen Gericht. Der Proview-Anwalt Ma Dongxiao äußerte sich gegenüber Associated Press optimistisch, die Gespräche dürften nach Meinung von Proview erfolgreich verlaufen. Das chinesische Unternehmen hätte schon immer den Vergleich angestrebt, so Ma Dongxiao. Unklar sei gegenwärtig nur noch, wie Apple zu einem Vergleich stehe. Der Anwalt glaubt, dass letztendlich der Preis über die Einigung entscheiden wird. Das chinesische Gericht, das den Vergleich angeregt hatte, wollte sich ausländischen Medien gegenüber nicht äußern. Apple nahm zum wiederholten Mal Stellung zu dem Fall: Niemals habe man wissentlich die Markenrechte anderer Hersteller verletzt. Am Apple-Firmensitz in Cupertino glaubt man indes, dass Proview im schwelenden Streit um den Namen “iPad” mehr Geld verdienen wolle. Gründe gäbe es genug, die Chinesen sind hoch verschuldet.

Die Entwicklung seit dem 23.04.2012

Nachdem Apple seit etwa dem 20.04.2012 in Shanghai wieder sein iPad verkaufen durfte, hatte die chinesische Justiz Vergleichsverhandlungen zwischen Proview und Apple initiiert. Zwischenzeitlich tauchten auch bei Medienvertretern Dokumente auf, die den vormaligen Verkauf der iPad-Namensrechte von Proview an Apple belegen sollen ...

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