Anklage: Weinendes Baby heftig geschüttelt

Vor dem Landgericht Duisburg muss sich ein 27-jähriger Mann wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge verantworten. Laut Anklage soll der Mann auf das viereinhalb Monate alte Baby seiner ehemaligen Lebensgefährtin aufgepasst haben. Als das Kind anfing zu weinen, soll der Angeklagte es so stark geschüttelt haben, dass das Baby mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus kam und dort verstarb.

Die Mutter des Kindes tritt im Prozess als Nebenklägerin auf. Im Falle einer Verurteilung wegen Körperverletzung mit Todesfolge droht dem Mann eine Freiheitsstrafe von mindestens drei Jahren.

( Quelle: RP online vom 25.04.2012 )

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

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