Französisches Steuerrecht und Gesellschaftsrecht: Die Eintragungssteuer bei Veräußerungen von Aktien und Gesellschaftsanteilen

Das französische Haushaltsgesetz mit Steuerreform für 2012 (Gesetz Nr. 2011-1977 vom 28.12.2011) hat die Bestimmungen bezüglich der Objektbesteuerung der Veräußerungen von Aktien und Gesellschaftsanteilen an französischen Gesellschaften zum 1.1.2012 verändert.

Bis zum 31.12.2011 wurde eine Registersteuer (droits d’enregistrement) anlässlich der Veräußerungen von Aktien und Geschäftsanteilen in Höhe von 3% vom Veräußerungspreis erhoben. Die Besteuerung war allerdings auf einer Bemessungsgrundlage bis zu Eur 5.000,00 beschränkt.

Zum 1.1.2012 galt nach französischem Steuerrecht kein einheitlicher Steuersatz mehr: Es galten vielmehr gestaffelte Prozentsätze. Die Höchstgrenze der Bemessungsgrundlage für die französische Registersteuer in Höhe von Eur 5.000,00 wurde außerdem abgeschafft (vgl. neuer Fassung von Art.726 des französischen Steuergesetzbuchs).

Veräußerungen von Aktien und Geschäftsanteilen an französischen Gesellschaften wurden nach dem Haushaltsgesetz für 2012 nach den folgenden Prozentsätzen besteuert:

3 % für den Anteil der Bemessungsgrundlage unter Eur 200.000,00; 0,5 % für den Anteil der Bemessungsgrundlage zwischen Eur 200.000,00 und Eur 500.000.000,00; 0,25 % für den Anteil der Bemessungsgrundlage über Eur 500.000.000,00.

Das geänderte Haushaltsgesetz 2012 (Gesetz Nr. 2012-354 vom 14.3.2012) hat zwischenzeitlich diese Steuersätze abgeschafft und sie zum 1.8 ...

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