2C_497/2011: Aufschub der Grundstückgewinnsteuer beim Verkauf von selbstgenutzter Wohnliegenschaft; "angemessene Frist" (amtl. Publ.)

Der Beschwerdeführer hatte während vieler Jahre im Familienhaus in NE gewohnt. 2001 zog er um nach NW, wo er in Mietwohnungen lebte und 2007 Wohneigentum erwarb. Das Familienhaus in NE verkaufte er 2008. Im Entscheid hatte sich das BGer im Zusammenhang mit dem Begehren um Aufschub der Grundstückgewinnsteuer (vgl. StHG 12 III lit. e) mit der Frage nach der "dauernd und ausschliesslich selbstgenutzten Wohnliegenschaft" sowie mit der "angemessenen Frist", innerhalb derer ein Verkaufserlös wieder zu investieren ist, auseinanderzusetzen. Vorliegend zog der Beschwerdeführer 2001 aus NE weg, das dortige Familienhaus wurde nur noch als Feriendomizil genutzt. Das schliesst grundsätzlich die Anwendung des Aufschubs noch nicht aus.
(E.6.1) Le texte de loi parle de l'aliénation de l'habitation (maison ou appartement) ayant durablement servi au propre usage de l'aliénateur. Cela signifie que, lors de l'aliénation, le bien ne doit plus forcément encore servir à l'usage propre de l'aliénateur. Celui-ci peut l'avoir quitté préalablement à la vente. Ceci s'explique notamment par le fait que le remploi anticipé, soit la situation dans laquelle l'acquisition du nouveau bien immobilier précède la vente de l'ancien, peut être exceptionnellement admis au regard de l'art. 12 al. 3 let. e LHID. L'art. 33 al. 2 RLCdir le prévoit d'ailleurs. Dès lors, le fait que le recourant n'habitait plus sa villa au moment de la vente n'est pas un obstacle à l'admission d'une imposition différée.
In einem weiteren Schritt war zu prüfen, ob die beiden genannten Voraussetzungen (dauernde Selbstnutzung und angemessene Frist zwischen Verkauf und Wiederinvestition) erfüllt waren. Das BGer kam zum Schluss, dass das nicht der Fall war ...Zum vollständigen Artikel


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