Fristlose Kündigung nach Klick auf “Gefällt mir”

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Vor dem Arbeitsgericht Dessau-Roßlau wurde die Kündigung einer leitenden Bankangestellten geprüft, wie das Hamburger Abendblatt berichtet. Sie klickte bei Facebook-Beiträgen ihres Mannes auf “Gefällt mir” und wurde daraufhin fristlos gekündigt. Die Beiträge Ihres Ehemannes zeigten u.a. einen Fisch mit dem Logo des Arbeitgebers der Gekündigten, mit dem Kommentar “Unser Fisch stinkt vom Kopf”. Die Kündigung hatte vor dem Arbeitsgericht jedoch keinen Bestand.

Ob die Gekündigte überhaupt selbst auf “Gefällt mir” klickte war nicht klar, außerdem sah das Gericht bei dem 25-jährigen Beschäftigungsverhältnis das Erfordernis einer vorherigen Abmahnung ...

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  • Kündigung wegen Facebook-Eintrags nicht rechtens

    abendblatt.de - 3 Leser - Hamburg. Mit dem "Gefällt mir"-Button bekunden Facebook-Nutzer Zustimmung zu Beiträgen anderer. Er ist die Währung des sozialen Netzwerkes. Seit Jahren wird zwar ein "Gefällt mir nicht" gefordert, doch das würde der positiven Grundhaltung von Gründer Mark Zuckerberg widersprechen.Dass man auch mit "Gefällt mir" für böses Blut sorgen kann, beweis...

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