Gericht rettet Hundwelpen vor Kunstaktion

Die grausame Tötung von Hundewelpen ist keine Kunst. So entschied das Verwaltungsgericht Berlin in einer Eilentscheidung (Beschluss der 24. Kammer vom 24. April 2012, VG 24 L 113.12).

Eine Künstlerin wollte im Rahmen einer Performance nächste Woche in Spandau zwei Hundewelpen mit einem Kabelbinder erdrosseln. Sie wollte damit darauf aufmerksam machen, dass man in Alaska mit ausgedienten Schlittenhunden und in Spanien mit alten Jagdhunden ebenso verfährt. Das Bezirksamt Spandau untersagte die Aufführung mit einem Hinweis auf das Tierschutzgesetz. Die Künstlerin fand sich durch die Entscheidung in ihrem Grundrecht auf Kunstfreiheit verletzt und beantragte beim Verwaltungsgericht Berlin im vorläufigen Rechtsschutzverfahren die Erlaubnis, ihre Kunstaktion wie geplant durchzuführen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK