Die Kunstversicherung

Die Kunstversicherung oder Wann ist die Leistungspflicht der Schadensversicherung festgestellt?

Ein namhaftes Künstlerkollektiv organisiert Ausstellungen eigener Kunstobjekte in ganz Europa. Diese Ausstellungsobjekte sind zum Teil unter Benutzung aufwendiger Techniken entstanden, recht groß und sehr wertvoll, wie die erfolgreich getätigten Veräußerungen belegen. Um die Objekte vor Schäden aller Art zu schützen wird mit einem großen Versicherungsunternehmen eine Schadensversicherung für Kunst abgeschlossen.

Laut § 1 der Allgemeinen Versicherungsbedingungen besteht Versicherungsschutz gegen Abhandenkommen und Beschädigungen, soweit nichts anderes vereinbart ist, für alle Gefahren, denen versicherte Kunst- und Sammelobjekte am Versicherungsort und während versicherter Transporte ausgesetzt sind. In § 2 werden die versicherten Objekte genannt, in § 3 die nicht versicherten Gefahren und Schäden, § 4 regelt den Versicherungsschutz für Transporte. Danach folgen in den §§ 5 bis 8 Regelungen zum Versicherungswert, der Versicherungssumme, dem Versicherungsbeginn und dem Leistungsumfang. § 9 regelt die Zahlung der Entschädigung, unter Nr. 1 heißt es, dass die Entschädigungsleistung fällig wird, wenn die Leistungspflicht der Versicherung dem Grund und der Höhe nach festgestellt ist.

Es kommt wie es kommen muss, während die Kunstobjekte zum Zwecke einer geplanten Ausstellung in Berlin vor Ort eingelagert sind, kommt es zum Schadenseintritt. Die Objekte im Wert von ca. 15.000 € sind danach nicht mehr zu gebrauchen. Wie gut, dass wir versichert sind, denken die Mitglieder des Künstlerkollektivs und melden den Schaden ihrer Versicherung.

Zuvor lesen sie noch einmal die Allgemeinen Versicherungsbedingungen, um nachzuprüfen, ob sie selbst auch alle vertraglichen Verpflichtungen eingehalten haben ...

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