Abo-Fallen, Telefon-Abzocke und Email-Abmahnungen

Skrupellose Geschäftemacher nutzen die Unaufmerksamkeit mancher Menschen aus. Sie versuchen im Internet, per Telefon oder mittels Email die Menschen abzuzocken. Im Folgenden wird ein kurzer Überblick über drei aktuelle Abzockmethoden gegeben. Abofalle In Hamburg wurden kürzlich die Betreiber einer Abo-Fallen-Seite zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Bei einer Abofalle schließt der Internetuser unbeabsichtigt kostenpflichtige Abonnements ab. Die Internetseite ist dabei bewusst so gestaltet, dass der User nicht erkennt, dass er einen kostenpflichtigen Vertrag schließt. U.a. wurde deshalb die sogenannte "Buttonlösung� geschaffen. Ein Vertrag wird hierbei regelmäßig nicht geschlossen, da keine Einigung über die wesentlichen Vertragsbestandteile vorliegt. Weitere Verteidigungsmöglichkeiten sind die Anfechtung, der Widerruf oder die Kündigung eines etwaig geschlossenen Vertrags. Strafrechtlich handelt es sich um einen Betrug (§ 263 StGB). Das LG Hamburg stellte in diesem Zusammenhang darauf ab, dass mit den an die Kunden versandten Zahlungsaufforderungen der Internetuser darüber getäuscht werde, dass er eine vertragliche Zahlungsverpflichtung eingegangen sei. Tatsächlich sei jedoch kein Vertrag zustande gekommen. Telefon-Abzocke Jüngst wurden in Mannheim die Mitglieder einer Betrügerbande zu zwischen eineinhalb und fünfeinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Zielgruppe dieser Telefon-Abzocke waren vor allem Senioren. Die Bande übersandte irreführende Postwurfsendungen, in denen mitgeteilt wurde, dass man angeblich Wertpunkte gewonnen habe ...Zum vollständigen Artikel

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