Vorverlegung des Rückflugs – Schadensersatz durch den Reiseveranstalter?

Ihre Urlaubstage sind den meisten Deutschen heilig. Wird z.B. eine Woche Pauschalurlaub gebucht, so will jeder Tag genutzt sein. Was aber passiert, wenn der Reiseveranstalter den Rückflug vorverlegt – sogar um mehr als 10 Stunden? Die betroffenen Urlauber ärgern sich über alle Maßen. Was sind sonstige Folgen? Das hatte der BGH zu beurteilen.

Reiseveranstalter verlegt Rückflug um mehr als 10 Stunden vor

Eine Frau klagte dagegen an, dass von ihr gefordert wurde, sich mehr als 10 Stunden früher aus dem Urlaub zu verabschieden. Kurzerhand buchte sie für sich und ihren Lebensgefährten einen anderen Flug – einen am ursprünglich vorgesehen Reisetag. Den hatte sie zunächst aus eigener Tasche bezahlt, verlangte vom Reiseveranstalter hinterher aber eine Rückerstattung der Rückflugtickets. Mehr noch: Sie wollte Schadensersatz einklagen: 480,80 € für sich selbst und 2.193,10 € für ihren Lebensgefährten, da sie einen Teil ihrer Urlaubszeit aufwenden musste, um die Rückreise selbst zu regeln. Der Fall ging bis vor den BGH ...

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