Beim Metzger: Meine Sparkassenschweine Thomas und Ralf

Da schreibt einer an die Facebook-Pinnwand doch wirklich, welche Namen (s.o.) er seine Sparschweinen gegeben hat. Putzig, nicht?

Nun weiß man einfach nicht, wem die Facebook-Pinnwand zugänglich ist. Meist aber nicht: Jedem. Der Name der Sparschweine wäre ja auch egal, gäbe es nicht eine (keineswegs zufällige) Übereinstimmung mit den Vornamen der Vorstände der Wittenberger Sparkasse. Und den Nachsatz auf der Pinnwand:

„…Eines Tages stehen alle Schweine vor dem Metzger…“

Es geht nicht um Tierrechte, nein, dünkt es da den Leser. Richtig!.

Der Pinnwandinhaber hatte nämlich eine Frau (soweit ok). Die war bei eben dieser Sparkasse mit den beiden…Vorständen als Arbeitnehmerin beschäftigt. War, weil sie einen Aufhebungsvertrag hatte, der ihr noch bis Mitte 2012 das bezahlte Verweilen und eine Abfindung zusprach. Dann soll sie den „Like“-Button bei Facebook für diesen schlächterischen Eintrag gedrückt haben („soll“, weil man nicht aufklären kann, ob’s nicht ihr Mann selber war, der angeblich Zugang zu ihrem Profil hatte). Darauf kündigte die Sparkasse mit den beiden…Vorständen diesen Vertrag fristlos.

Endlich mal eine Facebook-Kündigung, fanden alle (weiterführend hier bei Bella und Ratzka und hier).

Das Arbeitsgericht Dessau-Roßlau, sonst mit den Folgen von zu viel Sex-Appeal im Arbeitsrecht befasst, konnte den Kündigungsgrund nicht nachvollziehen. Schon, weil die Täterin nicht ganz klar sei ...

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